Dein erstes Model Shooting – 7 Dinge, die Anfänger Models unbedingt wissen sollten

Wenn du gerade am Anfang deiner Modelreise stehst, kennst du dieses Gefühl wahrscheinlich nur zu gut:

Einerseits freust du dich total auf dein erstes professionelles Shooting — andererseits kreisen plötzlich tausend Fragen im Kopf herum.

Was ziehe ich an? Wie pose ich überhaupt? Brauche ich schon perfekte Sedcard-Bilder? Was erwarten Fotograf:innen eigentlich von mir?

Die gute Nachricht:
Du musst nicht alles schon können 😊

Genau dafür gibt es professionelle Shootings — um dich Schritt für Schritt an das Modeln heranzuführen und gemeinsam starke Bilder aufzubauen.

Damit du entspannt und gut vorbereitet in dein erstes Shooting gehst, kommen hier die wichtigsten Tipps.

1. Du musst kein Profi im Posing sein

Das ist wahrscheinlich die größte Sorge vieler Anfängerinnen — und völlig normal.

Viele denken, sie müssten bereits genau wissen, wie sie vor der Kamera funktionieren. Die Realität sieht aber anders aus:
Die wenigsten starten direkt mit perfektem Posing.

Posing ist ein Skill, den man lernen darf.

Deshalb macht gerade am Anfang ein Shooting mit aktivem Posing Coaching einen riesigen Unterschied. Du solltest nicht einfach „funktionieren müssen“, sondern angeleitet werden.

Denn oft liegt der Unterschied zwischen einem „ganz schönen“ Bild und einem richtig starken Foto nicht im Aussehen — sondern in Ausdruck, Körpersprache und kleinen Details.

2. Weniger Bilder — dafür die richtigen

Viele Anfängerinnen machen den Fehler, möglichst viele Bilder sammeln zu wollen.

Aber ehrlich gesagt:
Eine gute Sedcard braucht keine 50 mittelmäßigen Fotos.

Viel wichtiger sind unterschiedliche, hochwertige Looks, die deine Vielseitigkeit zeigen.

Zum Beispiel:

👉 natürlich & clean

👉 commercial & freundlich

👉 fashion & editorial

👉 beauty & close-up

Qualität schlägt Masse. Immer.

3. Gute Vorbereitung macht mehr aus, als du denkst

Die besten Bilder entstehen selten zufällig.

Schon kleine Dinge können vor der Kamera einen riesigen Unterschied machen:

✔ gepflegte Hände & Nägel
✔ ausreichend Schlaf
✔ genug Wasser trinken
✔ saubere, vorbereitete Haare
✔ passende Outfits ohne Last-Minute-Stress

Besonders wichtig bei lockigen Haaren:
Mach vor dem Shooting unbedingt deine gewohnte Lockenroutine. Definierte, gepflegte Locken wirken auf Fotos komplett anders als spontane „mal schauen“-Haare 😄

Und generell gilt:
Je besser du deine eigenen Haare kennst, desto leichter wird später auch das Styling vor Shootings.

4. Nicht jedes Shooting hilft deinem Portfolio weiter

Ein schönes Shooting bedeutet nicht automatisch, dass es dich als Model wirklich weiterbringt.

Die entscheidende Frage ist:

Welche Bilder brauchst du aktuell eigentlich wirklich?

Denn Portfolioaufbau ist Strategie.

Ein Anfänger-Portfolio braucht oft ganz andere Bilder als das Portfolio eines bereits erfahrenen Models.

Deshalb lohnt es sich, vorher gemeinsam zu schauen:

1. Wo stehst du gerade?

2. Für welche Bereiche möchtest du dich bewerben?

3. Welche Agenturen interessieren dich?

4. Welche Bilder fehlen dir aktuell noch?

5. Agenturen wollen dich sehen — nicht nur Glamour

Ein häufiger Anfängerfehler:

Zu viel Make-up. Zu viele Filter. Zu viel „Instagram“.

Agenturen möchten sehen, wie du wirklich aussiehst.

Natürlich sind schöne Bilder wichtig — aber Authentizität genauso.

Deshalb gehören auch cleane, natürliche Aufnahmen in ein gutes Portfolio. Oft sind genau diese Bilder später besonders wichtig für Bewerbungen.

6. Nervosität vor dem ersten Shooting ist völlig normal

Fast jede Anfängerin ist vor dem ersten Shooting nervös.

Und das ist absolut okay.

Du musst nicht perfekt ankommen oder sofort wissen, was du tun sollst. Die meisten entspannen sich nach den ersten Minuten automatisch, sobald sie merken, dass sie angeleitet werden.

Nervosität bedeutet also nicht automatisch ein schlechtes Shooting.

Ganz im Gegenteil: Oft entstehen die besten Bilder genau dann, wenn der Druck langsam verschwindet ✨

7. Investiere lieber in Qualität statt in Zufall

Gerade am Anfang ist es verlockend, einfach möglichst viele Shootings mitzunehmen.

Aber wenn du ernsthaft modeln möchtest, spart ein strategisch aufgebautes Shooting oft Zeit, Geld und Frust.

Denn starke Bilder öffnen Türen.

Nicht, weil du plötzlich „perfekt“ bist — sondern weil dein Potenzial sichtbar wird.

Dein erstes Model Shooting muss nicht perfekt sein.
Aber es sollte sinnvoll aufgebaut sein.

Mit der richtigen Vorbereitung, einer klaren Strategie und guter Begleitung kann dein erstes Shooting ein echter Gamechanger für dein Portfolio werden!

Wenn du gerade am Anfang stehst und unsicher bist, welche Bilder für dich Sinn machen, melde dich gerne bei mir, dann schauen wir gemeinsam, was am besten zu deinem Weg passt ✨

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